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  • Alkohol/Drogen

Abstinenz erleichtert den Nachweis der Fahreignung


Man muss kein Alkoholiker sein, um zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) aufgefordert zu werden. Für diese gefürchtete Überprüfung der Fahreignung reicht es aus, wenn der Führerscheinbehörde Tatsachen bekannt werden, die auf einen Alkoholmissbrauch hinweisen.

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Der Atemalkoholwert ist kein geeigneter Maßstab


Politische Überlegungen, bei Trunkenheitsfahrten nur noch auf die Atemalkoholmessung als Beweismittel zu setzen, geben Anlass für erhebliche rechtsstaatliche Bedenken. Für ein ordnungsgemäßes und zuverlässiges Messergebnis kommt es nämlich nicht nur auf die Präzision der Messmethode an, sondern auch auf die Einhaltung bestimmter Verfahrensbestimmungen.

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Die Alkoholmenge im Körper entscheidet über die Fahruntüchtigkeit


Gegen das Ergebnis einer Blutentnahme 90 Minuten nach der vorgeworfenen Trunkenheitsfahrt macht der Beschuldigte geltend, zwar entsprechend Alkohol getrunken, zum Zeitpunkt der Fahrt aber noch nicht die festgestellte Höhe der Blutalkoholkonzentration (BAK) gehabt zu haben. Mit Erfolg?

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Auch trinkfreudige Radfahrer können Fahrerlaubnis verlieren


Trunkenheit am Fahrradlenker kann für Fahrerlaubnisinhaber böse Folgen haben. Denn solches Verhalten erlaubt Zweifel an der Eignung, ein Kraftfahrzeug führen zu können. Bei einem Alkoholpegel eines Radfahrers von 1,6 Promille und mehr ist mit Hilfe eines medizinisch-psychologischen Gutachtens, der so genannten MPU, zu klären, ob die Gefahr besteht, dass der Betroffene künftig auch ein Kraftfahrzeug unter unzulässigem Alkoholeinfluss führen wird. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, die das Verhalten eines Betroffenen als Fahrradfahrer mit in die Gesamtbewertung seiner Fähigkeit zur realistischen Einschätzung der Gefahren bei der Teilnahme am Straßenverkehr nach Alkoholgenuss einbezieht und über den Umweg der MPU die Entziehung der Fahrerlaubnis zulässt (BVerwG 3 C 32.07/ Urteil vom 21.05.08).

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Medikamente können Allergiker fahruntauglich machen


Die Heuschnupfenzeit beschert Allergikern nicht nur Qualen sondern auch besondere Pflichten. Medikamente, die ihnen gesundheitlich Erleichterung verschaffen, können schnell zum Problem werden. Denn viele Schnupfen- und Hustenmittel verstärken die Wirkung von Alkohol oder sie verzögern den Alkoholabbau. Die Folge: Bei einer Kontrolle liegt der Blutalkoholwert schnell höher als erwartet, auch am Morgen danach.

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