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Gericht setzt auf klare Linie gegen illegale Autorennen

Ein 24-jähriger Auszubildender muss für die Teilnahme an einem illegalen Autorennen 400 € Geldbuße zahlen und wird mit einem einmonatigen Fahrverbot belegt. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm bestätigt (Beschluss vom 05.03.2013, Az.: 1RBs 254/13). Es verwarf die Rechtsbeschwerde des Auszubildenden gegen ein Urteil des Amtsgerichts Dortmund. Das OLG stellte klar, dass es für eine Verurteilung wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen keiner vorherigen Absprache aller Beteiligten bedarf.

Der Betroffene hatte sich in Dortmund an einem illegalen Autorennen beteiligt. Zusammen mit mindestens drei weiteren Fahrzeugen fuhr er auf einer Strecke mehrfach im Kreis. Die Fahrzeuge beschleunigten dabei stark, ohne dass es zu Überholmanövern gekommen ist. Dem Gericht zufolge sei es dabei um das für ein Rennen maßgebliche Ermitteln eines Siegers gegangen. Der Betroffene habe nicht vorgetragen, die Beteiligten hätten die Fahrweise lediglich aus Vergnügen an den Tag gelegt. Der Betroffen hatte versucht, einer Verurteilung mit dem Argument zu entgehen, er habe sich mit den Fahrern der anderen Fahrzeuge nur getroffen, um sich getunte Pkw anzusehen.