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Manche Verkehrszeichen bleiben ohne Wirkung

Für Verkehrzeichen gilt, dass sie sichtbar, erkennbar und vorschriftgemäß angebracht sein müssen. Kann also ein Verkehrsteilnehmer das Zeichen, das ihm eine Tempobeschränkung vorgibt, nicht sehen, da es von Ästen und Blättern verdeckt wird, entfaltet dieses Verkehrszeichen auch keine Wirkung.

Verkehrszeichen sind grundsätzlich so aufzustellen, dass sie ein durchschnittlicher Kraftfahrer bei Einhalten der nach § 1 Straßenverkehrsordnung (StVO) erforderlichen Sorgfalt schon mit einem raschen und beiläufigen Blick erfassen kann. Nur dann erfüllen sie auch die von ihnen bezweckte Wirkung. Außerdem muss die Erkennbarkeit gewährleistet sein. Behindern Schnee oder Äste den Blick auf das Schild, entfaltet es ebenfalls keine Wirkung. Gleiches gilt, wenn mehr als drei Verkehrszeichen an einem Pfosten angebracht sind. In einem solchen Fall kann vom Verkehrsteilnehmer nicht erwartet werden, dass er dei Bedeutung sämlicher Schilder erfassen kann.

 

Selbstverständlich gibt es darüber hinaus auch noch Regeln, wie Verkehrschilder angebracht sein müssen. So sollte sich die Unterkante eines Verkehrszeichens in der Regel mindestens 2,00 m über dem Straßenniveau befinden, über Radwegen 2,20 m, an Schilderbrücken 4,50 m und auf Inseln und Verkehrstellern 0,60 m.

Mehr Infos hierzu gibt es auf der Internetseite von Rechtsanwalt Christian Demuth: www.cd-anwaltskanzlei.de