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    Halter sollte beim Verleihen seines Autos nach dem Namen des Entleihers fragen

    Kann ein Fahrzeughalter im Anhörungsbogen der Bußgeldstelle zu einem Verkehrsverstoß nicht den Namen desjenigen angeben, dem er zur Tatzeitpunkt seinen Wagen geliehen hat, kann ihm wegen fehlender Mitwirkungspflichten das Führen eines Fahrtenbuchs auferlegt werden, wie das Verwaltungsgericht (VerwG) Braunschweig mit Beschluss vom 13.03.2012 befand (Az.: 6 B 40/12).

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    Kein Fahrtenbuch nach falsch informierendem Anhörungsbogen

    Wird der Halter im Anhörungsbogen der Bußgeldstelle falsch informiert, dass er nämlich keine Angaben zum möglichen Fahrer machen müsse, darf ihm aus einer Antwortverweigerung kein Nachteil erwachsen, wie sich einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Oldenburg vom 20.01.2012 entnehmen lässt (Az.: 7 B 81/12).

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    Strenge Fahrtenbuchauflage für Halter bei gefährlichem Tempoverstoß

    Ein mit drei Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei bewehrter Verkehrsverstoß rechtfertigt eine neunmonatige Fahrtenbuchauflage gegenüber dem Halter des Wagens, wenn der die Ordnungswidrigkeit begehende tatsächliche Fahrer nicht ermittelt werden kann, wie das Verwaltungsgericht (VerwG) Aachen mit Beschluss  vom 25.11.2011 entschied (Az.: 2 L 296/11).

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    Auflage Fahrtenbuch für den gesamten Fuhrpark


    Eine Fahrtenbuchauflage kann auf alle Fahrzeuge eines Halters ausgedehnt werden, wenn die Behörden nach einem schwerwiegenden Verkehrsverstoß den Fahrer nicht ermitteln können. Handelt es sich um ein kaufmännisches Unternehmen, kann die Auflage den gesamten Fuhrpark betreffen, wie einem Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Braunschweig zu entnehmen ist (Az,: 6 A 281/07).

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    Fahrtenbuchauflagen könnten zunehmen


    Die deutsche Zurückhaltung bei der Halterhaftung für Verkehrsverstöße steht unter Druck. Das Ventil könnten häufigere Fahrtenbuchauflagen sein. So sieht es jedenfalls der Goslarer Verkehrsgerichtstag angesichts der im Herbst zu erwartenden EU-weiten Vollstreckung von Bußgeldern. Dabei hat es die Fahrtenbuchauflage jetzt schon in sich.

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    Kein Fahrtenbuch nach rechtswidriger Videomessung


    Kann ein Abstandsverstoß nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Video-Brückenmessung nicht geahndet werden, darf die Behörde dem Fahrzeughalter kein Fahrtenbuch auferlegen, wie aus einem Beschluss des Verwaltungsgerichts (VG) Oldenburg hervorgeht (Az.: 7 B 3383/09).

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    Fahrtenbuch trotz Mitwirkung bei Fahrerfeststellung


    Kann trotz Mitwirkung des Halters der Fahrer nach einem Verkehrsverstoß nicht ermittelt werden, kann trotzdem das Führen eines Fahrtenbuchs angeordnet werden, wenn der Verkehrsverstoß schwerwiegend war. Das geht aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Göttingen hervor (Az.: 1 A 210/09).

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