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    Bei 18 Punkten ist der Führerschein weg


    Hat ein Fahrerlaubnisinhaber Verkehrsverstöße begangen, die sich im Verkehrszentralregister zu 18 Punkten summieren, muss ihm die Fahrerlaubnis entzogen werden, auch wenn seine Verstöße teilweise schon bald im Flensburger Register zu tilgen sind. Dies geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts (VG) Mainz hervor (Az.: 3 L 455/06.MZ).

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    Bei Verurteilung kann auf Punkte nicht verzichtet werden


    So wie es gängige Praxis ist, gegen Zahlung einer höheren Geldbuße von der Auferlegung eines Fahrverbotes abzusehen, wird bei zahlreichen Betroffenen der Wunsch laut, auch die mit einer solchen Strafe verbundenen Punkte gegen ein erhöhtes Bußgeld auszutauschen. Warum dies nicht möglich ist, stellt das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einer aktuellen Entscheidung klar. Demnach ist die Eintragung im Verkehrszentralregister keine mit einem Fahrverbot vergleichbare Nebenfolge, die neben der Geldbuße als zusätzliche Sanktion zur Einwirkung auf den Betroffenen verhängt werden kann (Az.: 2 Ss OWi 802/08).

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    Keine Umwandlung von Punkten in höheres Bußgeld


    Wenn ein Autofahrer so schnell unterwegs war, dass er neben einem Bußgeld auch noch Punkte auferlegt bekommt, werden diese in jedem Fall im Verkehrszentralregister (VZR) eingetragen. Im Gegensatz zum Führerscheinentzug ist eine Umwandlung der Punkte in eine höhere Geldbuße nicht möglich.

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    Diskussion über vereinfachte Punkteregelung entbrannt


    Nach Diskussionen auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar sprechen sich nun auch die Verkehrsexperten der Union im Bundestag für eine Vereinfachung des Punktesystems aus. Denn auf viele Autofahrer wirken Begriffe wie Tilgungshemmung und Überliegefrist bestenfalls irritierend. Ob und wann eine eventuelle Neuregelung eingeführt wird, ist indes nicht bekannt.

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    Punkte in Flensburg sind ein Frühwarnsystem


    Anders als bei zahlreichen Punktesystemen an deutschen Supermarkt-Kassen, können deutsche Autofahrer auf Punkte in Flensburg getrost verzichten. Dabei sind das Verkehrszentralregister und das Punktesystem wichtige Instrumente, um die Allgemeinheit vor ungeeigneten Kraftfahrern zu schützen.

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    Überliegefrist verhindert Fehler durch Verzögerungen


    Eintragungen im Verkehrszentralregister (VZR) werden auch nach Ablauf der Tilgungsfrist noch ein Jahr „aufbewahrt“. Das bestimmt § 29 Absatz 7 Satz 2 des Straßenverkehrsgesetz (StVG). Diese „Überliegefrist“ hat einen bestimmten Zweck.

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    14 Punkte auf einen Streich


    Zuwiderhandlungen im Straßenverkehr werden mit maximal siebenPunkten im Flensburger Zentralregister geahndet. Dennoch ist es möglich, bis zu 14 Punkte auf einen Streich zu „sammeln“. Etwa dann, wenn mehrere Verstöße zusammen geahndet werden.

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