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    Schon bei wenigen Punkten kann die MPU drohen


    Das Punktekonto des Verkehrszentralregisters in Flensburg ist längst kein Sicherheitspolster mehr. Die Gefahr, zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) geschickt zu werden, besteht mittlerweile auch deutlich unterhalb von 18 Punkten. Es ist daher wichtiger denn je, Einträge im Verkehrszentralregister zu vermeiden.

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    Punkteübernahme nicht unbedingt strafbar


    Ist das Punktekonto in Flensburg voll und droht das nächste mit Punkten verbundene Bußgeld, ist die Kreativität einiger Betroffener recht groß. Die Rettung wird dann mitunter in einer dritten Person gesehen, die sich bereit erklärt, die Punkte auf die eigene Kappe bzw. das eigene unbelastete Punktekonto zu nehmen. Wer als Beschuldigter dann hingeht und die andere Person gegenüber der Bußgeldstelle als Fahrer benennt, läuft Gefahr, sich wegen falscher Verdächtigung strafbar zu machen. Das kann böse Folgen haben, denn dieses Vergehen wird mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren oder Geldstrafen geahndet.

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    Bei der Eintragung von Punkten Tilgungsfrist im Auge behalten


    Bisher wurden Eintragungen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten im Verkehrszentralregister in Flensburg nach Ablauf von zwei Jahren nach Rechtskraft der letzten Entscheidung gelöscht. Da eine Tilgungshemmung nur dann eintrat, wenn innerhalb der Zweijahresfrist neue Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig wurden, konnte man durch deren Hinauszögern unter Umständen eine Löschungshemmung verhindern. Seit dem 01.02.2005 tritt eine Ablaufhemmung auch ein, wenn eine neue Tat innerhalb der Tilgungsfrist begangen wird und bis zum Ablauf der einjährigen „Überliegefrist“ zu einer weiteren Eintragung führt.

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