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    Rücksichtslosen Fahrern droht auch als Ersttätern eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung

    Ein Toter, drei zum Teil schwer Verletzte. So lautete die Bilanz eines Fahrers, der besonders rücksichtslos unterwegs war. Ein Unfall war letztlich nicht mehr zu vermeiden. Obwohl der Fahrer bisher strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten war, wurde die gegen ihn verhängte Freiheitsstraße von einem Jahr und drei Monaten nicht zur Bewährung ausgesetzt. Zu Recht, wie das Oberlandesgericht (OLG) Hamm bestätigte (OLG Hamm, Beschluss vom 23.03.2017; Az.: 4 RVs 33/17).

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    Lücke bei Vollstreckung von Bußgeldern aus Österreich


    Verweigert ein Wagenhalter mit Wohnsitz in Deutschland den österreichischen Behörden die Nennung des Fahrers, ist die Vollstreckung eines gegen den Halter gerichteten österreichischen Bußgeldbescheids in Deutschland abwendbar, wenn sich der Halter auf sein Auskunftsverweigerungsrecht berufen kann. Das läßt sich einem Beschluss des Finanzgerichts (FG) Hamburg entnehmen (Az.: 1 V 289/09).

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